Ursprünglich wurde er in Alaska und Sibirien getragen, später hauptsächlich zu militärischem Zweck. Als Winterkleidungsstück fand er in den 40er Jahren Eingang in die US-Armee und später dann in die Bundeswehr. Kennzeichnend sind vor allem die zwei geräumigen Taschen im Beckenbereich und das herausnehmbare, sehr wärmende Innenfutter, auch Liner genannt. Häufig gibt es zum militärspezifizierten Parka eine (abnehmbare) Kapuze mit Fellrand. Im Zuge des Military-Look (einer Modeerscheinung) und auch wegen seiner Zweckmäßigkeit wurde seit den späten 1960er Jahren der Parka als sportliche, dunkelgrüne oder dunkelblaue Allzweckjacke bzw. Kurzmantel auch für die Zivilbevölkerung übernommen. Zudem war er für viele Träger das äußere Zeichen einer inneren Grundeinstellung (siehe auch Kleidung der „Mods“ im The-Who-Klassiker „Quadrophenia“):
In den 1970er Jahren war ein grüner Parka ein beliebtes Kleidungsstück zunächst vieler männlicher, später auch vieler weiblicher Studenten.